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Theaterverein – Rückblick


"Der Verschwender"


Autor(en):

Ferdinand Raimund (1790-1836)
im Spätherbst 1833
Musik von Conradin Kreutzer (1780-1849)


Termine:

1. April 2011 um 19h und am 2. April 2011 um 18h


Ort:

Theatersaal des Gasthauses Andreas Maurer in 3701 Grossweikersdorf


Darsteller:

Ignaz Joseph Pleyel Theaterverein Ruppersthal 1908:

Ensemble des Ignaz J. Pleyel-Theatervereines Gastspieler: Carlo Frank, Lisa Leeb, Gerhard Sulz, Reinhard Kluger Mitwirkend: Pleyel-Orchester Leitung: Mag. Wolfgang Lhotka Choreinstudierung: Gerhard Sulz Bühnenbild: Gunter Dörfler, Helmut Süss Kostüme: Lisa Leeb, Nicole Korner Bühne: Karl Habacht, Jürgen Bauer & Team Regieassistenz: Maria Rauch Regie/Inszenierung/Einrichtung: Prof. Adolf Ehrentraud, der als "Valentin" sein 50-jähriges Bühnenjubiläum begeht.


Inhalt des Theaterstückes:

Ferdinand Raimunds letztes Stück "Der Verschwender" ist ein humorvolles und tragisches Original-Zaubermärchen in drei Aufzügen, aber auch Besserungsstück, Welttheater und Demonstration biedermeierlicher Verständigkeit in einem. Raimund hatte es innerhalb weniger Wochen im Herbst 1833 verfasst. Die Uraufführung fand am 20. Februar 1834 im Theater in der Josefstadt statt. In diesem Stück, das durch die Zaubermächte in Gang gebracht wird, agieren schliesslich doch die Personen und der Held nach ihrer eigenen Willensentscheidung. In der Fee Cheristane verkörpert Raimund die Liebe, die sich zum Wohl ihres Geliebten selbst opfert. Wolf ist der skrupellose Kammerdiener, der an sich selbst zerbricht; in Amalie verfällt Flottwell der sinnlichen Liebe, die ihn nicht zu erlösen vermag und der Bettler stellt den Mahner zu guten Werken dar. Die Zentralfigur Valentin jedoch -von Ferdinand Raimund bei der Welturaufführung selbst gespielt- ist die von Raimund geschaffene Gestalt seiner Anschauungen: Güte, verbunden mit einer zarten Naivität, Redlichkeit und Treue, und in dem berühmten Hobellied drückt er die Einsicht in die Vergänglichkeit des Glücks aus, aber auch den aus eigener Redlichkeit resultierenden Wohlstand des Bürgers.


 


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